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DDevents ist eine Fußballschule mit Eventcharakter in Murnau am Staffelsee und Umgebung. Geführt wird sie von Dennis Destek.

 

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Drei Tage voller TSV – und der Blick geht weiter

Persönliches Vorwort

Bevor ich auf die vergangenen drei Tage und meine Gedanken zur weiteren Entwicklung unseres TSV eingehe, ist mir eines wichtig:Dieser Rückblick ist meine persönliche Wahrnehmung als Organisator und nicht der Anspruch, die einzig richtige Sicht auf die Dinge zu haben. Reflexion beginnt für mich immer zuerst bei einem selbst. Auch ich habe an diesem Wochenende sicherlich nicht alles richtig gemacht, Entscheidungen getroffen, die ich im Nachhinein vielleicht anders treffen würde, und einiges gelernt.Gleichzeitig haben mir diese Tage eindrucksvoll gezeigt, wie viele Menschen bereit sind, für unseren TSV mit anzupacken. Mehr als 70 Helferinnen und Helfer haben auf ganz unterschiedliche Weise dazu beigetragen, dass dieses Fest überhaupt möglich war. Dafür bin ich unglaublich dankbar.Wenn ich im folgenden Rückblick trotzdem Dinge anspreche, bei denen ich für unseren Verein noch Potenzial sehe, soll das keine Kritik an einzelnen Personen oder Abteilungen sein. Vielmehr geht es um die Frage: Was können wir – und was kann auch ich selbst – künftig noch besser machen?Deshalb freue ich mich ausdrücklich über Feedback, andere Sichtweisen und Verbesserungsvorschläge. Denn wenn wir unseren TSV weiterentwickeln wollen, kann das nur gemeinsam funktionieren.Genau in diesem Sinne ist der folgende Rückblick zu verstehen.

So lebt Verein: Rückblick auf unser erstes Oktoberfest


Drei Tage Oktoberfest an der Drachenburg – ein Fest, auf dem wir aufbauen können
Drei Tage Oktoberfest, drei Tage nahezu perfektes Wetter und drei Tage voller Begegnungen liegen hinter dem TSV Murnau. Das erste Oktoberfest an der Drachenburg ist Geschichte – und nach einem intensiven Wochenende bleibt vor allem das Gefühl, gemeinsam etwas Neues auf den Weg gebracht zu haben.


Dabei sollte dieses Oktoberfest von Beginn an mehr sein als eine weitere Veranstaltung im TSV-Kalender. Natürlich wollten wir gemeinsam feiern, unseren Mitgliedern und Gästen ein schönes Wochenende bieten und Menschen auf unser Sportgelände bringen. Dahinter stand aber auch ein größeres Ziel: Wir möchten den TSV als lebendigen, vielfältigen und gemeinschaftlichen Verein präsentieren und weiterentwickeln.
Nach diesen drei Tagen können wir sagen: Vieles davon ist gelungen. Gleichzeitig haben wir auch einiges gelernt.


Freitag: Der Start in ein neues Format


Am Freitag erfolgte der Auftakt unseres ersten Oktoberfest-Wochenendes. Der Tag war bewusst als Anstich und Einstieg in die drei Veranstaltungstage gedacht.


Mit einem besonderen Dankeschön wollten wir dabei unter anderem unsere Übungsleiterinnen und Übungsleiter ansprechen – Menschen, ohne die der tägliche Sportbetrieb unseres Vereins überhaupt nicht möglich wäre.
Zur ehrlichen Bilanz gehört allerdings auch: Die Resonanz am Freitag blieb etwas hinter unseren Erwartungen zurück. Gerade bei diesem Teil des Programms hatten wir uns eine größere Beteiligung gewünscht.


Auch das gehört zu einer neuen Veranstaltung. Nicht alles, was auf dem Papier gut klingt, funktioniert beim ersten Versuch automatisch genauso. Daraus können und müssen wir lernen.


Samstag: Ein Tag, der immer größer wurde


Der Samstag begann mit unserem Weißwurstfrühstück zunächst noch etwas verhalten. Im Laufe des Tages änderte sich das Bild jedoch grundlegend.


Spätestens ab dem frühen Nachmittag füllte sich das Gelände zunehmend. Immer mehr Mitglieder, Freunde, Familien und Gäste kamen an die Drachenburg und sorgten für eine großartige Atmosphäre.


Sportlich lieferte unsere erste Fußballmannschaft mit ihrem 5:0-Heimsieg den perfekten Beitrag zu diesem Tag. Auch wenn der eine oder andere Organisator aufgrund der Arbeit rund um das Fest davon keine einzige Spielminute verfolgen konnte, war die Wirkung des Ergebnisses auf die Stimmung anschließend nicht zu übersehen.


Was danach folgte, war ein Abend, wie wir ihn uns im Vorfeld erhofft hatten: viele Menschen, ein volles Gelände, gute Gespräche, ausgelassene Stimmung und ein gemeinsames Fest, das weit über den eigentlichen Sportbetrieb hinausging.


Sonntag: Der TSV in seiner Vielfalt


Der Familientag am Sonntag setzte schließlich einen ganz anderen, aber vielleicht besonders wichtigen Schlusspunkt.
Viele Kinder und Familien kamen auf unser Gelände. Mit Hüpfburg und unterschiedlichen Angeboten entstand eine Atmosphäre, bei der besonders sichtbar wurde, was unseren Verein ausmacht.


Fußballer trafen auf Handballer, Mitglieder verschiedener Bereiche kamen zusammen, Eltern, Kinder und Freunde des Vereins verbrachten gemeinsam Zeit an der Drachenburg.


Genau diese Begegnungen wollten wir mit diesem Wochenende schaffen.
Denn der TSV Murnau ist mehr als eine einzelne Mannschaft und mehr als eine einzelne Abteilung. Die Vielfalt unserer Sportangebote und vor allem die Menschen dahinter machen diesen Verein aus.


Mehr als 70 Menschen haben mit angepackt
Ein solches Wochenende entsteht nicht von alleine.


Aufbauen, einkaufen, vorbereiten, dekorieren, ausschenken, grillen, verkaufen, organisieren, betreuen, spontan Probleme lösen, aufräumen und schließlich wieder abbauen – hinter drei Veranstaltungstagen stecken unzählige Stunden Arbeit.


Über das gesamte Wochenende waren mehr als 70 Helferinnen und Helfer in unterschiedlichster Form im Einsatz.


Darunter waren Mitglieder verschiedener Abteilungen, Spieler unserer Mannschaften, Eltern und Familien unserer Sportler, Menschen, die heute gar nicht mehr selbst Mitglied des TSV sind, Freunde und Unterstützer unseres Vereins sowie viele weitere Personen, die einfach mit angepackt haben.


Einige halfen für einen begrenzten Zeitraum, andere waren über viele Stunden oder sogar mehrere Tage im Einsatz.


Wir verzichten ganz bewusst darauf, an dieser Stelle einzelne Namen hervorzuheben. Denn bei so vielen helfenden Händen wäre die Gefahr viel zu groß, jemanden zu vergessen.


Deshalb gilt unser Dank jedem Einzelnen, der einen Beitrag geleistet hat.


Gleichzeitig wissen diejenigen, die über dieses Wochenende außergewöhnlich viel Zeit und Kraft investiert haben, hoffentlich selbst, wie sehr ihr Einsatz gesehen und geschätzt wurde.
Ohne euch wäre dieses Oktoberfest nicht möglich gewesen. Vielen Dank!


Zur ehrlichen Bilanz gehört auch Selbstkritik


Wenn wir unseren Verein weiterentwickeln wollen, reicht es allerdings nicht, nach einem gelungenen Wochenende ausschließlich auf die schönen Bilder zu schauen.


Wir hatten drei Tage außergewöhnlich gutes Wetter. Bessere äußere Voraussetzungen kann man für eine solche Veranstaltung kaum bekommen.


Deshalb müssen wir uns auch die Frage stellen: Haben wir dieses Potenzial bereits vollständig genutzt?
Die ehrliche Antwort lautet wahrscheinlich: noch nicht.


Unser Anspruch war, möglichst viele Abteilungen einzubinden und das gesamte Spektrum unseres TSV sichtbar zu machen. Das ist teilweise gelungen. Mitglieder unterschiedlicher Abteilungen waren da, haben geholfen und gemeinsam gefeiert.
Gleichzeitig wurde ein sehr großer Teil der organisatorischen und praktischen Arbeit – geschätzt 80 bis 90 Prozent – von Menschen aus dem Fußball beziehungsweise aus dem unmittelbaren Fußballumfeld getragen.
Das soll die Unterstützung aller anderen Beteiligten keinesfalls schmälern. Im Gegenteil: Jeder Beitrag war wichtig.


Für die weitere Vereinsentwicklung zeigt es uns aber, wo eine Aufgabe liegt: Wenn wir Veranstaltungen für den gesamten TSV durchführen wollen, müssen sie langfristig noch stärker zu gemeinsamen Veranstaltungen des gesamten TSV werden.


Nicht nur bei der Teilnahme, sondern auch bei Vorbereitung, Verantwortung und Durchführung.


Ein lebendiger Verein entsteht nicht von alleine


Hinter dem Oktoberfest steht deshalb eine grundsätzliche Frage:


Was für ein Verein möchten wir sein?


Unser Ziel ist ein TSV, in dem nicht ausschließlich der wöchentliche Trainings- und Wettkampfbetrieb stattfindet und danach jeder wieder nach Hause fährt.
Wir wollen einen Verein, bei dem Menschen gerne Zeit verbringen. Einen Verein, mit dem sich Mitglieder identifizieren. Einen Verein, in dem unterschiedliche Abteilungen voneinander wissen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam Projekte entwickeln.
Wir möchten unsere sportliche Vielfalt nach außen zeigen – und unsere Gemeinschaft nach innen stärken.
Dazu gehören Veranstaltungen wie dieses Oktoberfest.


Sie schaffen Begegnungen, die im normalen Trainingsbetrieb oftmals nicht entstehen. Eltern lernen andere Mitglieder kennen, Kinder begegnen anderen Sportarten und Menschen aus unterschiedlichen Bereichen erleben sich plötzlich nicht mehr nur als Mitglieder ihrer jeweiligen Abteilung, sondern als Teil eines gemeinsamen TSV.


Genau darin liegt für uns ein wichtiger Baustein der Vereinsentwicklung.


Vereinsentwicklung braucht auch wirtschaftliche Entwicklung


Daneben gibt es einen zweiten Aspekt.
Ein Verein, der sich sportlich und strukturell weiterentwickeln möchte, muss auch seine wirtschaftlichen Möglichkeiten weiterentwickeln.
Natürlich gehört verantwortungsvoller Umgang mit Ausgaben dazu. Langfristig kann die Antwort aber nicht ausschließlich darin bestehen, Kosten zu reduzieren.
Wir müssen auch unsere Einnahmemöglichkeiten verbessern.
Veranstaltungen können dabei ein Baustein sein. Sie können Gemeinschaft schaffen, den Verein präsentieren und gleichzeitig zusätzliche Einnahmen ermöglichen, die anschließend wieder dem Sport und der weiteren Entwicklung des Vereins zugutekommen.


Das erste Oktoberfest hat gezeigt, dass dieses Modell grundsätzlich funktionieren kann.


Gleichzeitig müssen wir lernen, Verantwortung breiter zu verteilen


Eine weitere Erkenntnis dieses Wochenendes betrifft die Organisation selbst.
Eine Veranstaltung dieser Größenordnung bedeutet einen enormen Aufwand – nicht nur während der drei eigentlichen Festtage, sondern bereits Wochen und Monate vorher.


Wenn einzelne Personen über mehrere Tage praktisch durchgehend auf dem Sportgelände sind, morgens früh beginnen und bis spät abends organisieren, kann das bei einer einzelnen großen Veranstaltung funktionieren.


Es darf aber kein dauerhaftes Organisationsmodell werden.
Wenn wir künftig neben dem normalen Sportbetrieb mehrere größere Veranstaltungen und Projekte durchführen möchten, müssen wir Verantwortung früher und konsequenter verteilen.


Das bedeutet nicht nur, am Veranstaltungstag Helferlisten zu füllen.
Es bedeutet, komplette Aufgabenbereiche bereits in der Vorbereitung abzugeben. Menschen müssen Verantwortung übernehmen können – und dürfen. Teams müssen eigenständig Bereiche organisieren. Und idealerweise entsteht eine Kultur, in der Menschen nicht erst gefragt werden müssen, sondern selbst sagen:


„Da habe ich Lust drauf. Das übernehme ich.“
Diese Entwicklung wird nicht über Nacht passieren.
Aber sie ist notwendig, wenn wir langfristig mehr erreichen wollen.


Wir dürfen ambitioniert sein


Sportlich verfolgen wir in vielen Bereichen des TSV hohe Ziele. Wir investieren viel Energie darin, gute Rahmenbedingungen zu schaffen und unseren Sport weiterzuentwickeln.
Diesen Anspruch dürfen wir auch an unser Vereinsleben stellen.


Wenn wir nach links und rechts schauen, sehen wir Vereine, bei denen Gemeinschaft, Veranstaltungen und ehrenamtliches Engagement bereits außerordentlich stark gelebt werden.
Das sollte für uns keine Kritik um der Kritik willen sein.
Es kann vielmehr ein Ansporn sein.
Denn dieses Wochenende hat gleichzeitig gezeigt, wie viel Potenzial in unserem eigenen Verein steckt.


Mehr als 70 Menschen haben geholfen. Hunderte Menschen haben unser Gelände besucht. Kinder unterschiedlicher Abteilungen waren gemeinsam unterwegs. Mannschaften, Eltern, Mitglieder, Freunde und Unterstützer haben gemeinsam gefeiert und gearbeitet.
Das ist keine Selbstverständlichkeit.
Das ist eine Grundlage.


Das erste Oktoberfest ist vorbei – jetzt bauen wir darauf auf


Nach drei intensiven Tagen bleibt deshalb vor allem Dankbarkeit.
Dankbarkeit gegenüber allen Helferinnen und Helfern.
Gegenüber unseren Mitgliedern und Abteilungen.
Gegenüber den Eltern und Familien.
Gegenüber allen Unterstützern und Partnern.
Und gegenüber allen Gästen, die das erste Oktoberfest an der Drachenburg besucht und mit Leben gefüllt haben.


Wir hatten nahezu perfektes Wetter. Wir hatten einen starken Samstag, einen wunderbaren Familientag am Sonntag und viele Momente, die gezeigt haben, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam etwas auf die Beine stellen.
Nicht alles war perfekt.
Und genau das muss es beim ersten Mal auch nicht sein.
Entscheidend ist, dass wir daraus lernen und den nächsten Schritt machen.


Wir möchten einen TSV, auf den die Menschen nicht nur wegen ihrer eigenen Mannschaft oder ihrer eigenen Sportart stolz sind. Wir möchten einen Verein, auf den wir gemeinsam stolz sein können.


Das erste Oktoberfest an der Drachenburg war dafür ein weiterer Schritt.


Darauf wollen wir aufbauen. Gemeinsam. 💚🤍🐉

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